FAQ

Das kann man allgemein mit “Ja, es tut weh” beantworten. Wie sehr, hängt jedoch vor allem vom individuellen Schmerzempfinden der jeweiligen Person ab, der Tagesform und von der zu tätowierenden Stelle. Es gibt Leute, die beim Tätowieren eingeschlafen sind oder andere, die bei der Frage nach dem Empfinden mit “Es kitzelt ein wenig” geantwortet haben. Es gibt Stellen am menschlichen Körper wie z. B. die Oberarme, die man wirklich kaum spürt, aber auch andere wie z. B. die Rippenbögen, die schon heftig sein können.

Tätowierungen können an sämtlichen Körperstellen platziert werden. Idealerweise entspricht die Grösse der Tätowierung proportional der Körperstelle, welche ausgewählt wurde.

Ja, wenn man die hygienischen Aspekte beachtet wie: sterilisieren, desinfizieren, Kontrolle der Instrumente mit dem das Studio arbeitet. Das bedeutet, alles was in Kontakt mit Blut und dem Körper in Berührung kommt, muss nach dem Gebrauch weggeworfen oder sterilisiert werden.

Das bedeutet, dass die Nadeln, welche zum tätowieren benötigt werden, steril verpackt wurden und nur zum einmaligen Gebrauch benutzt werden. Dies ist zu Vergleichen mit den Instrumenten, welche im Spital gebraucht werden.

Alle Farben, Hütchen, Handschuhe usw. werden nach einmaligen Gebrauch entsorgt. Es wird nichts ein zweites Mal benutzt, so lässt sich eine Übertragung von Krankheiten ausschliessen. Nach Abschluss der Arbeit wird der komplette Arbeitsplatz desinfiziert.

Schauen Sie sich zuerst die Räumlichkeiten an. Ist der Bereich, in dem tättowiert wird sauber und professionell eingerichtet. Das Empfinden beim Betrachten des Raumes sagt schon viel über ein Studio aus. Stellen Sie Fragen. Ein professionelles Studio wird sämtliche Fragen beantworten.

Wenn du 18 Jahre alt bist, darfst du dich tätowieren lassen. In Ausnahmefällen tätowieren wir auch ab 16 Jahren, dann muss aber ein Elternteil persönlich vorbeikommen und die Einverständniserklärung unterschreiben. Und wir tätowieren nur dann, wenn wir auch davon überzeugt sind, dass du reif genug bist für das Tattoo, das du gewählt hast. Das hat folgende Gründe: je nach Körperstelle bist du vielleicht noch nicht ganz ausgewachsen. Ein Tattoo kann sich unschön verziehen. Auch der Geschmack betreffend des Motivs ändert sich oft im Leben. Minderjährigen Personen zwischen 14 und 16 Jahren piercen wir nur die Lippen, Nase und Ohren.
Minderjährigen Personen zwischen 16 und 18 Jahren piercen wir sämtliche Körperstellen ausser der Zunge und Brustwarze.

Kommen Sie auf keinen Fall hungrig zu uns. Höchstens 3 Stunden vor dem Termin sollten Sie etwas zu sich genommen haben. Sie dürfen weder übermüdet erscheinen. Ermüdung und Hunger rufen Nervosität hervor, machen empfindlicher und können sogar zur Ohnmacht führen.
24 Stunden vor dem Termin dürfen keine Drogen oder Alkohol konsumiert werden. Dies führt zu vermehrten und stärkeren Blutungen. Es beeinflusst auch die Qualität der Tättowierung oder des Piercings.

Meistens werden vorab Termine ausgemacht. Dazu muss natürlich klar sein, um welches Motiv in welcher Größe es sich handelt. Am besten ist es jedoch immer, wenn du erst einmal vorbeikommst, wir über das Motiv sprechen und dann einen Termin vereinbaren.
Für ein Piercing reicht es einen Tag vorher den Termin zu vereinbaren.

Laser – Tattoofarbe ist für den Organismus ein Fremdkörper, den er nicht, bzw. nur bis zu einem gewissen Grad, bekämpfen kann. Um sich zu schützen, kapselt unser Immunsystem die Farbpartikel in Eiweiss ein. Beim Lasern wird die Farbe in diesen Kapseln kurzzeitig erhitzt – sie dehnt sich aus, sprengt die Eiweisshülle und kann nun wieder vom Organismus abtransportiert werden.
Chirurgisch – Mit einem medizinischen Eingriff wird die Hautregion mit dem Tattoo entfernt. Narben bleiben und es wird mit Narkose gearbeitet.
Creme – Die neueste Methode auf dem Markt sind Cremes. Diese verkaufen wir nicht. Die Creme entzieht der Haut die Pigmente. Die Prozedur geht 6-18 Monate. Es ist nicht schmerzhaft und hinterlässt keine Narben.

So genannte Biotattoos sind Blödsinn. Farbe die unter der Haut sitzt, bleibt dort. Die Idee von Biotattoos wäre, dass weniger tief gestochen wird und der Körper dadurch die Farbe über Monate/Jahr herausarbeitet. Das hat noch nie funktioniert. Biotattoos bleichen wohl aus und hinterlassen einen meist gräulichen, undefinierbaren Farbfleck.

Auf jeden Fall müssen Sie einen Arzt konsultieren um zu überprüfen, worauf Sie allergisch reagierten und informieren Sie dann ihren Tattoo-Meister.

Egal um welche Krankheit es geht, konsultieren Sie vorher den Arzt und informieren Sie den Tattoo-Artist.

Wichtig ist es, einen Termin zur Vorbesprechung der möglichen Tätowierung zu vereinbaren. In dem Gespräch wird das Motiv, der Preis, die Körperstelle sowie sonstige Fragen geklärt.

Bitte kommen Sie zuvor bei uns vorbei. Wir werden dann zusammen den ganzen Ablauf besprechen.

Der Preis wird anhand der Grösse, des Aufwandes, der Art, der Dauer festgelegt.

Schwangere oder stillende Frauen tätowieren wir nicht, damit keine allfällige Komplikationen auftreten können. Wir sind der Meinung, eine Tätowierung kann in solch einer Situation warten.